Die Kaltmiete ist die Grundmiete ohne Nebenkosten. Sie ist die Basis für Kaution, Mieterhöhung und Maklerkosten.
Was ist die Kaltmiete?
Die Nettokaltmiete ist der Betrag, den der Mieter allein für die Überlassung der Wohnung zahlt. Betriebskosten wie Grundsteuer, Müll oder Hausreinigung kommen als Vorauszahlung hinzu. Heizung und Warmwasser ebenfalls. Zusammen ergibt das die Warmmiete oder Gesamtmiete.
- Nettokaltmiete: Miete ohne alle Nebenkosten
- Bruttokaltmiete: Miete inklusive kalter Betriebskosten, aber ohne Heizkosten
- Warmmiete: Nettokaltmiete plus alle Vorauszahlungen
Wofür die Kaltmiete wichtig ist
- Kaution: höchstens drei Nettokaltmieten (§ 551 BGB)
- Mietspiegel: Die ortsübliche Vergleichsmiete wird als Nettokaltmiete je m² angegeben.
- Mieterhöhung: Die Kappungsgrenze bezieht sich auf die Kaltmiete.
- Maklerkosten: Bei GOTTSCHLING 2 Nettokaltmieten zzgl. MwSt., mindestens 1.000 € zzgl. MwSt.
Rechenbeispiel
Eine Wohnung hat 80 m² und kostet 15 €/m² netto kalt. Die Nettokaltmiete beträgt 80 × 15 € = 1.200 €. Dazu kommen 220 € Betriebskosten und 110 € Heizkosten. Die Warmmiete liegt bei 1.530 €. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel.
- Höchstkaution: 3 × 1.200 € = 3.600 €
- Maklerkosten für den Vermieter: 2 × 1.200 € = 2.400 € zzgl. 456 € MwSt. = 2.856 €
Kaltmiete in Düsseldorf
Vermieter sollten die Kaltmiete im Mietvertrag immer getrennt von den Vorauszahlungen ausweisen. Nur so lassen sich Mieterhöhungen, Kaution und Abrechnung sauber berechnen. Eine Pauschale ohne Aufteilung erschwert jede spätere Anpassung.
Welche Kaltmiete in Düsseldorf ortsüblich ist, zeigt der Düsseldorfer Mietspiegel. Er ist ein einfacher Mietspiegel von Haus und Grund und Mieterverein und unterscheidet nach Baujahr, Wohnlage und Ausstattung. Eine Erklärung finden Sie unter Mietspiegel Düsseldorf. Bei Neuvermietung begrenzt die Mietpreisbremse die Kaltmiete. Wer eine Wohnung vermieten möchte, findet den Weg unter Wohnung vermieten in Düsseldorf. Die Kosten der Vermietung mit Makler stehen unter Maklerkosten für Vermieter.
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Häufige Fragen
Ist die Kaltmiete dasselbe wie die Grundmiete?
Ja, beide Begriffe meinen meist die Nettokaltmiete. Im Mietvertrag sollte klar stehen, ob netto oder brutto gemeint ist.
Gehört die Garage zur Kaltmiete?
Wenn ein Stellplatz mitvermietet wird, kann die Miete dafür separat oder zusammen ausgewiesen werden. Für den Vergleich mit dem Mietspiegel zählt nur die Miete der Wohnung.
Wie hoch darf die Kaution sein?
Höchstens drei Nettokaltmieten. Der Mieter darf sie in drei Monatsraten zahlen.
Wer legt die Kaltmiete fest?
Vermieter und Mieter vereinbaren sie im Mietvertrag. In Düsseldorf setzen Mietpreisbremse und Mietspiegel Grenzen.
Wie hoch sind die Maklerkosten bei der Vermietung?
Bei GOTTSCHLING 2 Nettokaltmieten zzgl. MwSt., mindestens 1.000 € zzgl. MwSt. Bei 1.200 € Kaltmiete sind das 2.856 € brutto. Sie sind erst nach Übergabe und Eingang der Kaution fällig.
Fazit: Die zentrale Größe im Mietvertrag
Die Kaltmiete bestimmt Kaution, Mieterhöhung und Maklerkosten. Sie sollte zum Mietspiegel passen und klar im Vertrag stehen. Weiterführend: Vermietung mit Makler in Düsseldorf.